Über mich

„Ich übe, riskiere mich, verzichte auf Perfektion, denke in Verbesserung und lerne von anderen.“ (V. u. W. Schley)

Dass dieses Zitat hier steht, ist auch für mich Ergebnis eines Veränderungsprozesses: Lange war mein Lebensweg geprägt von Ehrgeiz und Leistungsbereitschaft, der wenig Raum für Fehler ließ. Dafür zahlte ich einen Preis: das Gefühl nicht zu genügen, Konkurrenzdenken und eine latente Unzufriedenheit. Letztere setzte in mir einen Prozess in Gang, der mich schließlich zum Coaching führte. Mit kritischer Neugier und zunehmender Freude am systemischen Denken absolvierte ich eine zweijährige Weiterbildung zum Systemischen Coach bei der Gesellschaft für systemische Therapie (GST Berlin) in Berlin (DGSF Curriculum). Diese Ausbildung gab mir neue Perspektiven und den Mut etwas auszuprobieren, Neues zu wagen, Widersprüchlichkeiten zu achten und anzunehmen und vor allem, mich im Zusammenspiel mit anderen bewusst wahrzunehmen.
Heute beschreibe ich mich u.a. als

Kulturwissenschaftlerin mit Leidenschaft fürs Lernen

Ich lese mich mit Leidenschaft in verschiedenste Themen ein und setze das Gelernte gerne praktisch ein wie um. Lernen steht auch im Zentrum meiner hauptberuflichen Tätigkeit: Seit 15 Jahren arbeite ich im Bildungsbereich von Stiftungen, mehr als zehn Jahre davon für ein Stipendienprogramm für Lehramtsstudierende. Hier gestalte ich als Programmleiterin Lernumgebungen, um junge Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Die Vision, die mich leitet: Alle Menschen sollen ihre Talente bestmöglich entfalten können. Dafür möchte ich Wegbereiterin und Gestalterin sein.

Feministin, die mit vielen Fragen nach neuen Antworten forscht

Ich verstehe Coaching als Instrument, das Menschen unterstützt ihr Leben selbstbestimmt gestalten zu können. Dabei befrage ich auch die gesellschaftlichen Umstände, die Menschen u.a. geschlechtlich prägen oder strukturell einschränken können – in Führungskontexten, beim Zugang zu Ressourcen, bei Zuständigkeiten für Familien- oder Beziehungsarbeit. Ich glaube daran, dass gesellschaftliche Verhältnisse für den Coachingprozess genauso relevant sind wie persönliche und individuelle Lebenserfahrungen. Dabei ist Coaching für mich kein Mittel zur Selbstoptimierung. Es ist eine Möglichkeit, sich selbst kennenzulernen und die eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Ziele in eine möglichst große Kohärenz mit den Anforderungen, Erwartungen von außen zu bringen. Coaching soll Wachstum ermöglichen, bei Veränderungen begleiten, Ressourcen aktivieren und Potenziale schöpfen.

Dialogpartnerin mit Blick für Chancen

Im Dialog geht es um Wachstum. Wir reden miteinander, tauschen uns aus, widerstreiten und finden uns wieder zusammen – so können wir Muster gemeinsam kreativ bearbeiten und unterbrechen lernen, erkennen neue Chancen, an denen wir uns ausprobieren und an denen wir wachsen können

Alltagsjongleurin mit Mut zur Freiheit

Wie viele bewege ich mich täglich in unterschiedlichen Rollen: Ich wechsle zwischen der Rolle als Mutter, Führungskraft, Partnerin, Freundin, Kollegin, Schwester, Angestellte, Tochter oder Freiberuflerin. Ich kenne das tägliche Hamsterrad, genieße aber auch die Vielzahl dieser Rollen, die mir Freiheit und Beweglichkeit schenken.